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FAKE Tutorial

Bei den Kontaktanzeigen (und manchmal auch im Forum) schleichen sich schon mal Fakes oder gewerbliche Postings ein. Offensichtliche Fakes oder professionelle Postings werden zwar gelöscht, aber vieles bleibt in der Grauzone.
 
Das Problem mit den Fakes ist, daß manche sehr gut gemacht sind, so daß viele darauf sofort anspringen. Selbst bei schlecht gemachten Fakes ist ist die Vielzahl der Antworten erklärbar, schließlich rutscht dem Menschen in manchen Notstandssituationen der Bregen in den Unterleib.
 
Dieses kleine Tutorial soll Interessierten helfen, Fakes zu identifizieren, aber es kann auch Anhaltspunkte geben, um bei eigenen Postings den Anschein von Pfusch zu vermeiden. Die u.g. Fake-Indikatoren sind nicht absolut gültig oder gar vollständig, letztlich zählt für die eigene Einschätzung nur der gesunde Menschenverstand. Wer dieses Tutorial gerne ergänzt oder verbessert sehen will, schickt bitte eine email an die Webmistress.
 
Fake bedeutet Schwindel, Täuschung, Pfusch, Bluff, Fälschung, Betrug ... z.B. hundertjährige abgewrackte Zombies die hier als neunzehnjähriges Busenwunder inserieren um Bilder zu sammeln ...

Typisches Fake-Photo

FAKE Indikatoren:

• NAME:
Akronyme, Wortspiele usw. - erster Fake-Indikator, wenn es weder ein wirklicher Name noch ein "übliches" Chat-Handle ist.

• EMAIL ADRESSE: Name nicht korrespondierend/passend zur bzw. identisch mit der Email Adresse - benutze die Maus, um den Namen schon in der Anzeige zu lesen - ein schon sehr sicherer Fake-Indikator
Domains mit *club* *sex* etc. in Email Adressen weisen i.d.R. auf gewerbliche Angebote hin.
Kontaktanzeigen ohne Email Adresse sind durchaus seriös, solange auf Zuschriften auch geantwortet wird. Vorsicht ist geboten bei ellenlangen Threads, in denen die/der Inserent/in sich nie wieder meldet.   

• TEXT: Unglaubwürdiges, unbestimmtes oder nicht durchschaubares Angebot - ein sehr sicherer Fake-Indikator.
Hinweise anderer Interessenten auf 0190er-Nummern, unbeantwortete eMails oder ignorierte Anrufe sollten mindestens stutzig machen.

• INTERNET ADRESSE (URL): Die URL des Photos oder der angegebenen Website ist keine private Homepage - ein ganz sicherer Fake-Indikator oder Hinweis auf ein professionelles Angebot. Private Homepages müssen nicht alle bei AOL oder Geocities liegen, mittlerweile gehört schließlich die eigene Domain für viele zur Grundausstattung. Aber Domains wie “thebestlittlewhorehouseonthenet”, “telefonsex.de”, “denise.de” oder “homestrip.com” enthalten ganz sicher keine privaten Homepages.   

• PHOTO: Eindeutig professionelle Models sowie Motiv und Ausführung (Beleuchtung, Schärfe, fehlende rote Pupillen und Farbverfälschungen, Unicolor-Hintergrund, Web-optimierte Komprimierung, professionell statt laienhaft unkenntlich gemachte Gesichter ...) lassen mit fast absoluter Sicherheit auf einen professionellen Fotografen schließen - ein hundertprozentiger Fake-Indikator wie das Photo oben rechts.

• TELEFONNUMMER: Verdächtig sind 0800- Vorwahlen und alles, was mit 019 beginnt.

Bei mehr als 2 Fake-Indikatoren wird empfohlen, die Anzeige nicht zu beantworten, wenn aus Neugier aber doch, dann keinesfalls mit Bild.
 


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